Tour zum keinen Arber

Am letzten Septemberwochenende startete ein kleiner Teil der Familiengruppe Richtung Bayrischer Wald um den felsigen Gipfel des kleine Arbers zu besteigen. Schon auf die ersten Meter entdeckten die Kinder einen langen Baumstamm, den sie gemeinsam mitschleppten: erstmal hoch bis zu den Rißlochfällen, die hier insgesamt 50 Meter in die Tiefe stürzen. Die Felsen neben dem Wasserfall luden gleich zum Hochkraxeln ein. Das wurde natürlich gleich ausprobiert, anstatt den Serpetinenweg daneben zu benutzen. Schon war es Zeit für die erste Rast, die Gesichter ausgerichtet in die Sonnenflecken, die die schon leicht herbstlichen Bäume zuließen. Den weiteren Weg begleitete das Plätschern des Schwellbaches, zuerst über einen steinigen Weg, dann ein kurzes Stück über eine Forststraße, weiter über steinige Stufen und zuletzt durch einen Waldabschnitt hoch bis zur Chamer Hütte. Hier wurde eine lange Pause zum Verpflegen, Spielen und Sonne-genießen eingelegt.

Danach musste natürlich noch der Gipfel bestiegen werden: der kleine Arber bietet eine herrliche Rundsicht über Bodenmais hinweg. Und weil die Sonne so schön schien und sich der flache Gipfelfelsen zum Ausruhen anbot, verbrachte die Gruppe hier auch noch einige Zeit.

Nun wurde es aber Zeit zum Abstieg, denn der Weg „zieht“ sich und weist auch auf dem Rückweg nur wenig Forststraße zum chilligen Gehen auf. Im letzten Drittel bewunderten die Familien noch die Rißlochfälle von oben und der anderen Seite und damit war die Gruppe auch schon fast am Parkplatz angekommen.

Alle waren sich einig: das war ein toller Tag und eine der schönsten Touren, die der Bayrische Wald zu bieten hat.

Ach ja, der Baumstamm…der liegt wieder irgendwo auf der Strecke im Wald.