Hüttenwochenende auf der Albert-Link-Hütte am Spitzingsee

Der diesjährige Wochenendausflug der Familiengruppe des DAV Moosburg führte 4 Familien mit 7 Kindern im Alter von 5-12 Jahren in die Region Spitzingsee mit 2 Übernachtungen auf der Albert-Link-Hütte. Das Basislager Albert-Link-Hütte erwies sich als perfekter Start- und Zielort für unsere Samstagsbergtour.

Das Wochenende begann am Freitagabend mit gemeinsamen Abendessen und Kennenlernen, da wir alle noch nicht zusammen gewandert waren.

Beim hausgemachten Kaiserschmarrn fiel das Beschnuppern nicht schwer und es wurde die Samstagstour entsprechend der Kinderkraft besprochen. Da der Altersunterschied doch recht groß war, beschlossen wir den Taubenstein in Angriff zu nehmen. Um gut für den kommenden Tag vorbereitet zu sein, war pünktlich zur Hüttenruhe Bettzeit. Ausgeruht und gestärkt durch ein üppiges Frühstück starteten wir von der Albert-Link-Hütte bergan zur „Unteren Maxlraineralm“, weiter bis zum Abzweig auf den Bergpfad Richtung Bergstation Taubensteinbahn. Nach einer kurzen Trinkpause galt es den Gipfel Taubenstein(1693m) zu erklimmen, den selbst die Kleinen am Stahlseil sehr spannend fanden. Da der Sonnengott auf unserer Seite war, war das Bergpanorama überwältigend. Beim Abstieg vom Gipfelkreuz beschlossen die größeren Kinder den in direkter Nachbarschaft liegenden Rauhkopf(1689m) ebenfalls noch zu erklimmen. So machte sich ein kleinerer Trupp noch auf zum nächsten Gipfel, während der Rest mit den jüngeren Kindern schon begann zu unserem Rastziel „Obere Maxlraineralm“ abzusteigen. Nach einer ausgedehnten Bewegungspause für die Kids ging es wieder bergab. Über die Skipiste hinein in einen Waldbergpfad und an der „Untere Maxlraineralm“ wieder zur Albert-Link-Hütte. Selbst die 10 km Wegstrecke und 750 Höhenmeter machten die Kinder nicht zu müde, um nicht noch auf dem Spielplatz ein wenig rumzutollen. Nach dem Abendessen ging es dann aber recht schnell, das die Kinder wieder in ihre kuscheligen Hüttenbetten zur Nachtruhe fanden. Die Heimreise traten wir dann am Sonntag nach dem Frühstück mit einem 20 minütigem Rückweg zum Spitzingsee an. Alle Teilnehmer stellten fest, dass wir das unbedingt 2018 wiederholen müssen und vielleicht das Rofangebirge mal genauer unter die Bergschuhe nehmen. Haben die Kinder Spaß, sind die Eltern entspannt, unter diesem Motto schmecken die Berge!

 

Traditionelles Klettern der DAV-Familiengruppe in Mainburg am 1.Mai 2017

                             

 

Der Alpenverein Moosburg hat wie jedes Jahr am 1. Mai wieder ein Klettern für die Familiengruppe angeboten. Der Wettergott war den Kletterbegeisterten wohlgesonnen und so trafen sich 5 Familien bei strahlenden Sonnenschein in Mainburg zum Klettern. Die Kinder von 5 bis 13 Jahren stürmten voller Begeisterung den Kletterturm, der recht idyllisch am Waldhang unterhalb der Theresienhütte steht. Die Außenwände des Turmes sind aus Beton und Naturstein und bieten verschiedene Strukturen und Schwierigkeitsstufen. Es fanden daher alle Alters- und Könnerstufen die passende Herausforderung. Es wurden sogar Eltern gesichtet, die sich an die Routen wagten! Weil das bei den `Großen´ aber nicht sehr elegant aussah, war das Gelächter bei den `Kleinen´ groß. Besonders spannend fanden alle den sogenannten `Kamin´, wo man mittels Spreiz-Technik nach oben klettert. Als Abwechslung lockte auch der Waldhang, weil man mit den herumliegenden Ästen prima Lager bauen konnte. Als dann zur Mittagszeit das Knurren der Mägen nicht mehr zu überhören war, wurde gemeinsam auf der Holzbank Brotzeit gemacht. Alle hatten einen Mords-Spass und erst als die Arme immer schwerer und die Wolken immer mehr wurden, brach man schweren Herzens Richtung Heimat auf.
Es war wie immer lustig.

Altmühltalwanderung am Donaudurchbruch 21.05.17

 

 

Vor kurzem machten acht Erwachsene und acht Kinder der DAV-Familiengruppe Sektion Moosburg unter Leitung von Familie Berger eine Wanderung am Donaudurchbruch.

Los wanderte man an der Schiffsanlegestelle in Kelheim direkt entlang an der Donau. Bald erreichte man die

Einsiedelei Klösterl“. Dies ist ein von einem Moosburger Pächter geführter Biergarten mit einer sehenswerten Felsenkapelle.

Beim Weiterweg wurde eine Felsenhöhle entdeckt , die ausgiebig erklettert und erkundet wurde.

An Obstwiesen und Echofelsen vorbei,erreichte man den Donaudurchbruch. Hier wurde auf einer Kiesbank ausgiebig Pause gemacht. Nach einem kleineren Anstieg weg von der Donau , wanderte man im Wald, an einigen schönen Aussichtspunkten vorbei zum Kloster Weltenburg. Nach kurzer Besichtigung der barocken Klosterkirche ging es mit einem kleinen Holzmotorboot, genannt Zille zurück zur „Einsiedelei Klösterl“.

Hier ließ man den schönen Ausflug im Biergarten und mit Spielen an der Donau gemütlich ausklingen.

Ski-Wochenende auf der Erfurter Hütte 10.-12.02.2017

 

Am Freitag, den 10.02.2017, starteten cirka 10 Familien am frühen Nachmittag Richtung Achensee. An der Rofanseilbahn angekommen, galt es erst einmal alle Skipässe besorgen und das ganze Gepäck nach oben zu befördern. Zum Glück sind die Gondeln so groß! Nachdem alle Plätze in den Zimmern und im Lager für 45 Leute verteilt waren, ging es gleich nach draußen, um das tolle Panorama auf 1800m zu bewundern. Die Kinder rodelten und spielten im Schnee, die Erwachsenen genossen einfach nur den Ausblick, den Sonnenuntergang und die frische Bergluft, oder rutschen schon auch mal mit den Poporutscherln. Die Idylle wurde etwas abgeschwächt von einem großen Event, der große Nachtaufstieg des Skitourencups Tirol, der gerade an diesem Freitagabend stattfand. Man konnte beobachten, wie die Strecke abgesteckt wurde und der Zieleinlauf mit Musik vorbereitet wurde. Nach dem Abendessen auf der Hütte ging der Großteil der Familiengruppe raus, um die ersten Ankömmlinge des Skitourennachtlaufs anzufeuern. Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, die Skiläufer mit ihren Stirnlampen den Berg in einem sehr flotten Tempo hochmarschieren zu sehen. Der gemütliche Hütten- und Spieleabend rundete den ersten Tag ab und schon bald war Ruhe in den Lagern. Am nächsten Morgen erwartete strahlender Sonnenschein und toll präparierte Abfahrten die Skifahrer. Einige Schneeschuhwanderer machten sich auch auf den Weg. Auf den Pisten, die recht überschaubar sind, traf man sich immer wieder mal, so dass jeder in seinem Tempo fahren konnte. Die Mittagspause verbrachten dann natürlich alle auf der schönen Terrasse. Manch ein Erwachsener gönnte sich eine besonders ausgiebige Pause, doch die meisten Kinder konnten es kaum erwarten und wollten schon wieder los. Nach dem Skifahren wurde noch viel im Schnee gespielt, gesprungen, gebuddelt, gerodelt… Am Samstagabend ließen lange Rätsel-, Kartentricksrunden oder Versteckspiele in den Lagern keine Langeweile aufkommen und die super Stimmung konnte das nur betonen. Am Sonntag mussten nun die Lager geräumt werden und alle Sachen wurden gestapelt, in der Hoffnung, alles wiederzufinden. Auch dieser Tag bot sehr gute Pistenverhältnisse und sonniges Wetter, so dass jeder den Tag noch auskostete und sich dann auf dem Heimweg machte. Es war wieder ein sehr schönes, erlebnisreiches Wochenende mit einer tollen, lustigen Gruppe. Leider waren auch dann zwei Verletzte dabei, die dank der aufmunternden Pflege tapfer ihren Bänderriss und einen Handgelenksbruch ausgehalten haben. Wirklich sehr schade und wir wünschen beiden gute Besserung!

Am Saulochbach (Bayerischer Wald) am 25.09.2016

Moosburg – Man konnte sich trefflich darüber streiten: War es nun hervorragendes Spätsommerwetter oder doch eher perfektes Frühherbstwetter? Über alles andere, darüber waren sich alle Teilnehmer an der Familientour des Deutschen Alpenvereins (DAV) Moosburg am vergangenen Sonntag einig, gab es keine zwei Meinungen: Die kleine Runde durch die Saulochschlucht bei Deggendorf war eine rundum gelungene Sache, bei der alle 14 Wanderer, vom vierjährigen Kindergartenkind bis zum rüstigen Rentner, auf ihre Kosten kamen. 

Großes Spektakel war nicht zu erwarten, dafür eine kleine, feine Schleife, auf der es sich mit der ganzen Familie gemütlich wandern ließ. Entlang des rauschenden Saulochbachs, teilweise von Hängen links und rechts des ruhig gelegenen Waldweges gesäumt, ging es für die von Stefan Sagerer geführte Gruppe zunächst hinauf zum „Nest“, einer Hütte des Bayerischen Waldvereins. Dort konnten sich die Kleinen auf dem Spielplatz austoben, während die Großen es sich auf der sonnigen Terrasse gemütlich machten und Kaltgetränke, Kaffee sowie Kuchen schmecken ließen.

Nach der Stärkung machte sich die Moosburger Gruppe auf nach Greising und schließlich wieder auf den Weg nach unten Richtung Autos – aber nicht, ohne vorher auf einer großen Bergwiese den Blick ins Tal zu genießen, auf Heuballen zu turnen und fleißig nach vierblättrigen Kleeblättern zu suchen. Alles in allem war es ein gelassener Trip mit einem angenehm unaufgeregten Tourleiter in entschleunigter Bayerwald-Atmosphäre. Warum also an einem sonnigen Sonntag sich in den Stau Richtung Alpen stellen, so war der Tenor, wenn es eine gemütliche Autostunde in die andere Richtung alles vielleicht eine Nummer kleiner, dafür aber eine ganze Spur entspannter gibt?